Coronavirus

Lesehilfe Coronavirus-Informationen (bitte immer scrollen!)

1.) Letztes Aktualisierungsdatum
2.) Allgemeiner Info-Text (seit 11. März 2020)
3.) Aktuelle Mitteilungen EVS chronologisch
4.) Informationen zu Kurzarbeit
5.) Pdf-Dokumente chronologisch
6.) Informationen für GrenzgängerInnen


1.) Letzte Aktualisierung: 9. April 2020, 8:30 Uhr


2.) Allgemeiner Info-Text (seit 11. März 2020)

Liebe Mitglieder

Auch die Ergotherapie und unser Verband befindet sich in einer Ausnahmesituation. Unsere Büros mussten zu einem grossen Teil ins Homeoffice verlagert werden. Wir bitten Sie daher, nur noch in ganz dringenden Fällen anzurufen und uns im Übrigen per E-Mail zu kontaktieren.
In all unseren Empfehlungen richten wir uns nach den Anordnungen des BAG und der kantonalen Gesundheitsbehörden. Bitte konsultieren Sie regelmässig die entsprechende Webseite:
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html.
Sie finden dort auch die Liste der Kantonsärzte sowie die Hot-Line für Berufstätige im Gesundheitswesen.
Wir selbst sind rund um die Uhr aktiv für Sie. Wir klären in unseren Netzwerken alle Handlungsmöglichkeiten laufend ab und informieren Sie über Mitglied-E-Mail, sobald wir wieder über relevante Neuigkeiten verfügen.

Wir danken für Ihr Verständnis, wünschen Ihnen beste Gesundheit und hoffen alle gemeinsam, möglichst rasch wieder zum normalen Leben zurückkehren zu können.

Ihr EVS-Team


3.) Aktuelle Mitteilungen EVS chronologisch

+++Eilmeldung zur Pressekonferenz des Bundesrates vom 8. April 2020+++

Mit Spannung haben wir und viele Tausende selbständig Erwerbende Gesundheitsfachpersonen auf den vom Bundesrat auf heute angekündigten Entscheid zur Ausdehnung der Kurzarbeit für selbständig Erwerbende und zum Erwerbsersatz für Praxen, welche nicht durch einen Bundesratsbeschluss zur Schliessung gezwungen wurden, gewartet. Wir alle wurden herb enttäuscht.

Der Bundesrat hat keinen Entscheid zu diesen drängenden, existentiellen Fragen gefällt. Die Herren Bundesräte Parmelin und Berset haben einzig betont, wie komplex das Dossier sei, dass verschiedene Departemente beteiligt sind und dass man weiter nach Lösungen suche. Nicht einmal ein Datum zum Entscheid war dem Bundesrat zu entlocken. Einzige Ausnahme: Die normalerweise geltende Kurzarbeitsbegrenzung von vier Monaten wurde aufgehoben.

Der EVS – wie immer in enger Zusammenarbeit mit den anderen betroffenen Berufsverbänden – wird auch nach den Ostertagen die weitere Entwicklung eng verfolgen und je nach Entscheidungslage erneut beim Bundesrat und über die Medien intervenieren. Es scheint dem Bundesrat zum heutigen Zeitpunkt offenbar nicht klar zu sein, dass er mit seiner Haltung wichtige Stützpfeiler der Grundversorgung im Gesundheitswesen existentiell gefährdet.


+++Nachtrag «Behandlung auf räumliche Distanz» - Offizielles Faktenblatt BAG+++

In Zwischenzeit ist auch das offizielle Faktenblatt BAG zum Thema erschienen. Es gibt eine einzige Änderung gegenüber der von der MTK veröffentlichten Version. Vierter Abschnitt, zweite Zeile: Die Position kann pro Sitzung und Tag maximal zwei Mal abgerechnet werden. Alle weiteren Informationen siehe vorangehende Mitteilung.

+++Aktuelle Mitteilung 07. April 2020 – Behandlung auf räumliche Distanz+++

Die Arbeitsgruppe des BAG, den Krankenversicherern und der MTK haben Empfehlungen zur Behandlung auf räumliche Distanz (Telebehandlung) beschlossen. In den untenstehenden PDF-Dokumenten (Kapitel 5) finden Sie dazu die «Allgemeinen Beschlüsse und Empfehlungen» sowie das entsprechende Faktenblatt so, wie es auf der Webseite der MTK publiziert wurde. Auf der Webseite des BAG wie auch der Dachverbände der Krankenversicherungen ist zur Stunde noch nichts publiziert, dies müsste in den nächsten Stunden oder Tagen folgen. Sollten da noch Veränderungen am schwarzen Text vorgenommen werden, ersetzen wir natürlich umgehend vorliegenden Text. Dazu folgende Erläuterungen:
Der schwarze Text auf dem Faktenblatt gibt die Einigung aller Beteiligten der Arbeitsgruppe BAG wieder, der gelbe Text die zusätzlichen Regelungen der MTK aufgrund unseres Tarifs vom 01. März 2020.

Alle Regelungen aus Gesetzen und Tarifverträgen, die im Faktenblatt nicht ausdrücklich erwähnt sind, gelten gemäss bisheriger Praxis unverändert.

Wir bitten Sie, nun zunächst einige Wochen Erfahrungen mit der Umsetzung des Faktenblattes zu sammeln. Wir werden anschliessend die Rückmeldungen analysieren und bei Bedarf mit den Kostenträgern und dem BAG wieder Kontakt aufnehmen. Dies betrifft auch Fragen bezüglich KK-Verordnungen (zB. Gültigkeitsdauer einer Verordnung bei Therapieunterbruch durch COVID-19, Abrechnung im Halbstundentakt etc.)
***
Wir erhalten immer wieder Fragen zur Definition von Dringlichkeit und Notfällen. Der EVS bleibt weiterhin bei seiner Haltung, dass die diesbezüglichen allgemeinen Definitionen der Verordnung 2 und der Verlautbarungen des BAG strikte zu befolgen sind und dass im Einzelfall die Professionalität und Erfahrung der Behandelnden zu entscheiden hat. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass Dringlichkeit und Notfall von der verordnenden Ärztin/dem verordnenden Arzt bestätigt werden muss. Der Berufsverband physioswiss hat im Unterschied dazu gewisse Zusatzdefinitionen entwickelt. Dies entspricht der Differenzierung im Berufsbild zwischen beiden Professionen. Im Übrigen steht der EVS mit allen Verbänden in enger Absprache.

+++Aktuelle Meldungen 28. März 2020+++

Das Wichtigste nach der Pressekonferenz des Bundesrates vom 27. März 2020 in Kürze (die Pressekonferenz des Bundesrates vom 28. März 2020 hat keine für ErgotherapeutInnen relevanten Neuerungen erbracht):
- Das BAG präzisiert unter «Verpflichtungen der Gesundheitseinrichtungen»: Es ist verboten, nicht dringend angezeigte Therapien durchzuführen (vgl. BAG-Webseite).
Aufgrund der zahlreichen Anfragen zu diesem Thema wiederholen wir an dieser Stelle: Es liegt alleine in der Selbstverantwortung, der Professionalität und der Güterabwägung der Berufsausübenden, darüber zu entscheiden, welche Behandlung im Einzelfall dringend angezeigt ist. Ein Berufsverband hat keinerlei Rechtsmittel und Erlaubnis, detailliertere Bestimmungen darüber hinaus zu erlassen. Klar ist, dass keine Behandlungen erlaubt sind, deren Verschiebung nicht zu einer Gesundheitsgefährdung der Patienten führt.
- In den angepassten Erläuterungen zur Verordnung 2 (vgl. pdf-Dokument im Änderungsmodus) sind neue Ausnahmebestimmungen unter Artikel 7e und 7d aufgeführt. Diese betreffen zur Stunde ausschliesslich den Kanton Tessin.
- Für die Zeit vom 13. März – 31. Mai wird der Verzug bei Mietzinszahlungen auf 90 Tage verlängert. Dies gilt auch für Geschäfts- und Praxisräume.
- Die Bestimmungen zu Kurzarbeitsentschädigungen wurden aktualisiert. Sie finden den Originaltext weiter unten im Kapitel «Kurzarbeit». https://www.seco.admin.ch/content/seco/de/home/Arbeit/neues coronavirus/kurzarbeit.html
- Die Merkblätter und Formulare für die Erwerbsersatzentschädigung wurden aktualisiert. Link: https://www.ahv-iv.ch/de/News-Infos/post/corona-erwerbsersatzentschaedigung-formular-merkblaetter-etc-sind-bereit.

Leider noch keine Entscheide gibt es zu den für uns so drängenden Fragen um den Zugang zu selbständig Erwerbenden zu Kurzarbeit und die Lösung für Erwerbsersatzentschädigung. Bundesrat Parmelin hat auf die explizite Frage danach nur geantwortet, dass man an Lösungen sucht. Auch haben wir nach wie vor keine Beschlüsse zur Telebehandlung/-beratung. Selbstverständlich bleiben wir täglich mit allen Institutionen am Ball.

+++Eilmeldung – 26. März 2020, 19:00 Uhr+++

Wir alle – Bund, Kantone, Behörden, Verbände – sind rund um die Uhr damit beschäftigt, unserer Bevölkerung und im Falle des EVS unseren Mitgliedern alle Informationen und Unterstützungen so rasch wie möglich zukommen zu lassen. Wir werden nächste Woche noch einmal eine Mitgliederinformation per Mail verfassen. Aufgrund der Geschwindigkeit der Ereignisse bleibt aber der wichtigste Informationskanal diese Webseite. Wir publizieren chronologisch. Bitte beachten Sie die Daten der Veröffentlichung. Damit die Geschichte sichtbar bleibt, löschen wir veraltete Dokumente nicht. Nachstehend finden Sie eine Übersicht zu den wichtigsten Themen, an denen wir zur Stunde arbeiten, ergänzt mit den aktuellsten Informationen.

Digitale Behandlung/Beratung per Telefon, Skype, E-Mail etc.
Wir haben entsprechende dringliche Eingaben gemacht an die Bundespräsidentin, den Bundesrat, das BAG und die Tarifpartner. Wir sind mit all diesen Ansprechpartnern in direktem Kontakt. Das BAG hat eine Task Force zu diesem Thema gebildet und damit den Lead übernommen. Wir sind mit der Leitung in persönlichem Kontakt.

Erwerbsausfallentschädigung (AHV-EO)
Wir haben dringliche Eingaben bei der Bundespräsidentin und dem Bundesrat gemacht. Unsere Forderung betrifft insbesondere die Aufhebung des Widerspruchs zwischen der gesetzlichen Auflage, die Grundversorgung in Notsituationen zu gewährleisten, und dem Umstand, dass die bundesrechtliche Schliessung Voraussetzung des Anspruchs ist. Gemäss Boris Zürcher, Leiter Direktion für Arbeit SECO an der heutigen Pressekonferenz darauf aufmerksam gemacht, dass laut Pandemiegesetz für niemand ein weitergehender rechtlicher Anspruch besteht, aber hier an Kulanzlösungen gearbeitet wird.

Kurzarbeit
Wir haben dringliche Eingaben gemacht beim Bundesrat. Unsere Forderung betrifft insbesondere die Aufnahme der selbständig Erwerbenden (Einzelfirmen) als Anspruchsberechtigte, gleichberechtigt mit den juristischen Personen (z.B. GmbH). Auch hier hat das SECO in Aussicht gestellt, an Lösungen zu arbeiten (ohne Terminangabe).

Überbrückungshilfen - Bankkredite
Bundesrat und FINMA haben kommuniziert, Überbrückungshilfen bis CHF 500'000.00 zinsfrei zu gewähren. Die Lösungen müssen hier direkt mit der eigenen Bank getroffen werden. Das entsprechende Formular findet sich auf der SECO-Webseite unter dem Stichwort «Liquiditätshilfen für Unternehmen».


4.) Kurzarbeit

28. März 2020: Neue Bestimmung zu Kurzarbeitsentschädigungen

Das Instrument der Kurzarbeitsentschädigungen ermöglicht, vorübergehende Beschäftigungseinbrüche auszugleichen und die Arbeitsplätze zu erhalten. Durch die aktuelle wirtschaftliche Ausnahmesituation sind auch Personen, welche befristet, temporär oder in arbeitgeberähnlichen Anstellungen arbeiten sowie Personen, die in einem Lehrverhältnis stehen, stark betroffen. Deshalb sollen die Ansprüche auf Kurzarbeitsentschädigung ausgeweitet und die Beantragung vereinfacht werden:

• Neu kann die Kurzarbeitsentschädigung auch für Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen und für Personen im Dienst einer Organisation für Temporärarbeit ausgerichtet werden.
• Neu soll der Arbeitsausfall auch für Personen, die in einem Lehrverhältnis stehen, anrechenbar werden.
• Ausserdem kann Kurzarbeitsentschädigung neu auch für arbeitgeberähnliche Angestellte ausgerichtet werden. Als arbeitgeberähnliche Angestellte gelten z.B. Gesellschafter einer Gmbh, welche als Angestellte gegen Entlohnung im Betrieb arbeiten. Personen, die im Betrieb des Ehegatten bzw. des eingetragenen Partners mitarbeiten, können nun auch von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren. Sie sollen eine Pauschale von 3320.- Franken als Kurzarbeitsentschädigung für eine Vollzeitstelle geltend machen können.
• Die bereits gesenkte Karenzfrist (Wartefrist) für Kurzarbeitsentschädigungen wird aufgehoben. Damit entfällt die Beteiligung der Arbeitgeber an den Arbeitsausfällen.
• Neu müssen Arbeitnehmer nicht mehr zuerst ihre Überstunden abbauen, bevor sie von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren können.
• Im Bereich der Abwicklung der Gesuche sowie der Zahlungen von Kurzarbeit wurden ferner noch dringliche Vereinfachungen mit der Verabschiedung neuer Bestimmungen vorgenommen. Damit wird bspw. eine Bevorschussung von fälligen Lohnzahlungen via KAE möglich.
• Die Frist zur Voranmeldung für Kurzarbeit (KAE) wird aufgehoben.
• Die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit wird von 3 auf 6 Monate verlängert. Damit kann die Anzahl Gesuche minimiert und somit das Bewilligungsverfahren beschleunigt werden.
• Dem Willen des Bundesrats angepasst wird zudem die Verordnung, die die Kurzarbeitsentschädigung für arbeitgeberähnliche Angestellte ausrichtet. Sie erhalten, wie schon kommuniziert wurde, 3320.- Franken für eine Vollzeitstelle. Es handelt sich dabei um eine Pauschale, die keine Kürzung erfährt.

Anmeldung für Kurzarbeit
Unter der Webadresse www.seco.admin.ch ist eine stark vereinfachte Wegleitung aufgeschaltet werden, über die sie zur Anmeldung von Kurzarbeit auf den zuständigen Stellen der Arbeitslosenversicherung gelangen. Zusätzlich ist ab sofort (20. März 2020) die Hotline und ein Konktaktformular eingerichtet.


5.) Dokumente

Kostenübernahme für ambulante Leistungen auf räumliche Distanz während der COVID-19-Pandemie - 7. April 2020, 18:15 Uhr
Allgemeine Beschlüsse und Empfehlungen MTK Telebehandlung - 7. April 2020, 15:00 Uhr
Faktenblatt für ambulante nichtärztliche Leistungen während der COVID-19 Pandemie - 7. April 2020, 15:00 Uhr
Update: Erläuterung zur Verordnung 2: (betrifft vor allem Beschaffung von Schutzmaterial) - 3. April 2020, 18:15 Uhr
Bieler Tagblatt: Artikel über die Not der selbstständig erwerbenden Gesundheitsfachpersonen in der COVID-19 Krise - 2. April 2020, 13:45 Uhr
Bundesratbrief: Forderung nach Sofortmassnahmen - 2. April 2020, 13:15
Handbuch für die betriebliche Vorbereitung - 30. März 2020, 8:15 Uhr
Update: Erläuterungen zur Verordnung 2 - 28. März 2020, 16:00 Uhr
Dringliche Eingabe an den Bundesrat - 26. März 2020, 16:30 Uhr
Mitgliederbrief SVBG - 26. März 2020, 16:00 Uhr
Update: Erläuterungen zur Verordnung 2 - 26. März 2020, 11:00 Uhr
Übersicht Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen vom 21. März 2020 - 25. März 2020, 12:45 Uhr
Brief SVBG an Bundesrat – Schutzmaterialien - 24. März 2020, 8:30 Uhr
Ergänzung zur Mitgliederinformation vom 18. März 2020: Präzisierung zur Behandlung von Personen, welche der Risikogruppe angehören - 20. März 2020, 18:00 Uhr
Corona Pandemie: Anfrage_Distribution von Masken und Schutzmaterialien für ambulante ErgotherapeutInnen - 19. März 2020, 16:00 Uhr
Empfehlungen zur Anwendung von Schutzmaterial - 19. März 2020, 9:30 Uhr
COVID-19: Mitgliederinformation - 18. März 2020, 8:00 Uhr
Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus - 17. März 2020, 18:30 Uhr

Bitte bei der Verordnung besonders beachten: Artikel 6, Absatz 2/m
Bitte bei der Erläuterung besonders beachten: Artikel 6, Absatz 2 und Absatz 3/m

Bitte beachten Sie auch unsere Mitgliederinformation.


6.) GrenzgängerInnen

Regelungen für Grenzgängerinnen
Die deutschen und französischen Behörden haben am 23. März 2020 verschiedene neue Regelungen eingeführt. Bitte beachten Sie die nachstehenden Dokumente. Herzlichen Dank!
Für die deutsche Seite braucht es ausschliesslich eine Bestätigung des Arbeitgebers. Für die französische Seite braucht es sowohl eine Bestätigung des Arbeitgebers wie auch täglich eine Bestätigung des Mitarbeiters.

COVID_19_Regelungen für französische GrenzgängerInnen
Die französische Regierung hat dieses Wochenende ein Formular für die französischen Grenzgänger angepasst. Nach Rücksprache mit dem Konsulat gilt:
1. Dokument «Justificatif déplacement professionnel»
Dieses Dokument wurde angepasst und muss nochmals neu ausgefüllt werden durch die Mitarbeitenden. Dieses Dokument kann für längere Zeit gültig sein und muss nicht wöchentlich ausgestellt werden. Wir schlagen hier vor, dass sicherheitshalber gültig bis 30. Juni 2020 eingetragen wird. Dieses Dokument muss durch die Führungskräfte unterschrieben und abgestempelt werden. Bitte die französischen Grenzgänger entsprechend informieren und das Justificatif déplacement professionnel nochmals neu ausgefüllt und unterschreiben/stempeln. Zudem müssen die französischen Grenzgänger weiterhin zu den oben genannten Dokumenten noch den Personalausweis und die E-Mail Bestätigung (wurde direkt an die Mitarbeitenden versendet am 16.3.20) dabei haben.

2. Dokument «Attestation de déplacement dérogatoire»
Dieses Dokument muss durch die Mitarbeitenden täglich, sobald sie das Haus verlassen, ausgefüllt und durch die Mitarbeitenden selber unterschrieben sein. Hier muss der Arbeitgeber nichts unterschreiben.

COVID_19_Regeln für Schweizer, wohnhaft in Deutschland und in der Schweiz arbeiten
Nach Rücksprache mit der deutschen Bundespolizei müssen Schweizer, welche in Deutschland wohnhaft sind und in der Schweiz bei uns arbeiten, neben der Pendlerbescheinigung, Personalausweis und E-Mail Bestätigung, ein Dokument dabei haben, welches besagt, dass sie in Deutschland wohnhaft sind. Das kann ein Mietvertrag sein oder eine Aufenthaltsbewilligung. Wir bitten hier auch um Information.


BAG-Informationen für die Ergotherapeuten

Das BAG stellt keine Masken zur Verfügung; die Verteilung wird von den Kantonen organisiert, die aller Wahrscheinlichkeit nach den medizinischen Berufen den Vorrang geben werden.

Die folgenden Empfehlungen sollen die Ergotherapeuten schützen:

Um sich zu schützen, sollten keine Menschen mit Atemwegsbeschwerden (Husten, Kurzatmigkeit und Atemnot) und/oder Fieber empfangen werden. Praxen können die Verhaltensregeln der Informationskampagne aufhängen (siehe https://bag-coronavirus.ch/downloads/).
Falls in Ihrer Praxis technisch umsetzbar, ist es sicherlich sinnvoll, eine zusätzliche Vortriage durchzuführen (Haben Sie Fieber? Husten Sie?). Wenn die Person eines dieser Symptome angibt, sollte der Termin nach Möglichkeit verschoben werden. Die Botschaft an die Bevölkerung ist sehr klar: Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben!

Wenn der Patient keine derartigen Symptome zeigt, sollte es möglich sein, ihn wie gewohnt zu behandeln, solange die empfohlenen Hygienemassnahmen sorgfältig angewendet werden:
- Vermeiden Sie Händeschütteln
- Während der Behandlung keine Ringe, Uhren und Armbänder tragen
- Hände waschen mit Seife und kaltem Wasser vor und nach jedem Patienten und auf die Handpflege achten.
- Die Liegefläche vor und nach jeder Patientin und jedem Patienten reinigen/desinfizieren und das Behandlungszimmer lüften. Nutzen Sie hierfür Ihre standardmässigen Desinfektionsmittel.
- Während der Therapie benutzte Objekte reinigen/desinfizieren.
- Auf Stückseifen und Stoff-Handtücher verzichten: Stellen Sie sicher, dass Ihren Patientinnen und Patienten Flüssigseife und Einweg-Papiertücher zur Verfügung stehen.
Achten Sie darauf, dass die gebrauchten Einweg-Papiertücher in einem geschlossenen Abfalleimer mit einem Abfallsack entsorgt werden können.

Die folgenden Empfehlungen sollen Patienten mit erhöhtem Komplikationsrisiko schützen

Besonders gefährdet sind Patienten mit chronischen Erkrankungen (Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs) sowie generell alle Patienten, die 65 Jahre oder älter sind.
Diese sollen besonders geschützt werden. Das Umsetzen der obengenannten Massnahmen reduziert ebenfalls das Übertragungsrisiko auf Patienten. Bei der Behandlung von besonders gefährdeter Personen sollen durch den Therapeuten zusätzlich zu den obengenannten Hygienemassnahmen eine Maske getragen werden.

Alle Informationen über die Hauptmassnahmen, um weitere Übertragungen zu minimieren und weiterführende Informationen für Gesundheitsfachpersonen finden Sie unter www.bag.admin.ch/neues-coronavirus

Mit freundlichen Grüssen

Team COVID-19

Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Bundesamt für Gesundheit BAG / Abteilung Übertragbare Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157, CH-3003 Bern
www.bag.admin.ch

Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Das Bundesamt für Gesundheit sowie die kantonalen Gesundheitsdirektionen bereiten sich seit einiger Zeit auf das Auftreten von Coronainfektionen in der Schweiz vor. Auf der Webseite des BAG werden Bevölkerung und Fachpersonen regelmässig über den Verlauf der Epidemie und die beschlossenen Massnahmen informiert. Das BAG stellt auch eine Hotline für Gesundheitsfachpersonen zur Verfügung.

BAG Infoline Coronavirus für Gesundheitsfachpersonen:

+41 58 462 21 00 / Täglich von 8 bis 18 Uhr

Informationen erteilen ebenfalls die kantonalen Gesundheitsdirektionen auf ihren Webseiten. Die Kantonsärztin oder der Kantonsarzt entscheidet bei Verdachtsfällen, wo die Untersuchungen weitergeführt werden.

Gesundheitspersonal benötigt besonderen Schutz

Neben dem Schutz der Bevölkerung vor Ansteckungen steht die Vermeidung der Übertragung des Virus auf das Gesundheitspersonal im Vordergrund. Entscheidend sind die entsprechende Hygiene sowie weitere Schutzmassnahmen. Swissnoso, das nationale Zentrum für Infektionsprävention, hat Empfehlungen ausgearbeitet, welche Gesundheitsfachpersonen vor Infektionen schützen. Sie wurden bei der Vorbereitung auf mögliche Fälle berücksichtigt.

Wichtige Informationen zum Vorgehen bei einem Verdachtsfall sowie weitere zentrale Empfehlungen für medizinisches Personal findet man auf der BAG-Webseite

Coronavirus_d

Willkommen

Sie wollen mehr über Ergotherapie erfahren?
Sie wollen wissen, wofür sich der Verband einsetzt und was mit Ihrem Mitgliederbeitrag geschieht?
Sie wollen Ihre Patienten in die Ergotherapie überweisen?
Sie suchen eine Ergotherapie in Ihrer Nähe?
Sie wollen dem Berufsverband der ErgotherapeutInnen beitreten?

Dann sind Sie hier richtig - Herzlich Willkommen!

ErgotherapeutInnen-Verband Schweiz EVS


Gesundheitsberufegesetz

Gesundheitsberufegesetz
Fragen zum Gesundheitsberufegesetz? Hier gehts zu den FAQ's


Jahresschwerpunktthema 2020: "Berufliche Integration"

Hier finden Sie mehr Informationen