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Erwerbsersatz


+++Meldung vom 23. April 2020+++
- Der Bundesrat hat beschlossen, die Entschädigungsfrist beim Erwerbsersatz auf den 16. Mai 2020 auszudehnen auch für Praxen, welche bereits am 27. April bzw. am 11. Mai 2020 wieder öffnen.
Link: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78856.html
- Wir prüfen einen Antrag an das BSV bezüglich einer Überarbeitung des Gehaltsrahmens für den Erwerbsersatz.


Erwerbsersatzentschädigung: Das Anmeldeformular ist nun verfügbar - 20. April 2020, 15:15 Uhr
Neu können selbständig Erwerbende Erwerbsersatzentschädigung beanspruchen, auch wenn sie nicht von einer bundesrätlich verordneten Betriebsschliessung betroffen sind. Der Anspruch ist beschränkt auf die Zeit vom 17. März bis 17. Mai. Detailinformationen dazu finden Sie in der Verordnung und im BAG-Kommentar und unter folgendem Link:
https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/eo-msv/grundlagen-und-gesetze/eo-corona.html.

Wo melde ich den Anspruch auf die Entschädigung an?
- Die Entschädigung wird Ihnen nicht automatisch ausgerichtet. Beantragen Sie die Entschädigung mit dem Formular auf der Website Ihrer Ausgleichskasse. Zuständig ist die Ausgleichskasse, bei welcher Sie die Sozialversicherungsbeiträge abrechnen. Siehe das Excel-Dokument unter dem Kapitel 5 (PDF-Dokumente chronologisch).
- Anmeldung für die Corona Erwebsersatzentschädigung: Bitte nur verwenden, wenn Ihre Ausgleichskasse kein eigenes Formular anbietet: https://form.ahv-iv.ch/ahv/jsp/front.jsp?app=AHV-IV&form=318_758_vers_20-04-2020&lang=de

Auf einen Blick:
- Eltern, Personen in Quarantäne und Selbständigerwerbende haben Anspruch auf die Entschädigung für Erwerbsausfall.
- Die Entschädigung wird nicht automatisch ausgerichtet. Beantragen Sie die Entschädigung mit dem Formular auf der Website Ihrer zuständigen Ausgleichskasse.
- Die Leistungen werden monatlich rückwirkend ausbezahlt.
- Die zuständige Ausgleichskassse ist derjenige, der die Beiträge einzieht.

Entschädigung für Personen wegen einer Quarantänemassnahme:
- Selbständigerwerbende, die sich in einer ärztlich oder behördlich verordneter Quarantäne befinden haben Anspruch auf eine Entschädigung.
- Wenn die Arbeit von zu Hause aus möglich ist, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.
- Der Anspruch beginnt am erste Tag Quarantänemassnahme aber frühestens am 17. März 2020.
- Der Anspruch endet mit Aufhebung der Quarantäne, spätestens aber, sobald 10 Taggelder ausgerichtet wurden.
- Wenn zu einem späteren Zeitpunkt erneut eine Quarantänemassnahme angeordnet wird, kann ein neuer Anspruch von maximal 10 Taggeldern entstehen.
- Die Entschädigung beträgt 80 Prozent des durchschnittlichen AHV-pflichtigen Einkommens.
- Die Entschädigung wird basierend auf der aktuellsten Beitragsverfügung 2019 berechnet. Dazu wird das Jahreseinkommen mit 0,8 multipliziert und durch 360 geteilt.

Entschädigung für Selbständigerwerbende und freischaffende Künstler/innen:
Selbständigerwerbende haben Anspruch auf die Entschädigung, wenn sie
- ihren Betrieb aufgrund der Verordnung des Bundesrates (Art. 6 Abs. 2 COVID-19-Verordnung 2) schliessen mussten;
- aufgrund einer kantonal angeordneten und durch den Bundesrat bewilligten Einschränkung einen Erwerbsausfall haben. Freiwilliger Verzicht ergibt keinen Anspruch;
- geplante Veranstaltungen wegen des Veranstaltungsverbots absagenmussten;
- ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen dürfen, aufgrund der Situation aber in finanzielle Notlage geraten sind (Härtefall-Regelung). Voraussetzung: Das AHV-pflichtige Einkommen 2019 liegt zwischen 10 000 und 90 000 Franken. Als Basis für die Entschädigung dient die aktuellste Beitragsverfügung des Jahres 2019.

- Die Entschädigung für indirekt Betroffene im Härtefall wird für maximal zwei Monate ausbezahlt, also vom 17. März bis zum 17. Mai 2020.
- Sie gilt ebenfalls rückwirkend ab dem 17. März 2020.
- Die Entschädigung für indirekt Betroffene im Härtefall wird für maximal zwei Monate ausbezahlt, also vom 17. März bis zum 17. Mai 2020.
- Die Entschädigung beträgt 80 Prozent des durchschnittlichen AHV-pflichtigen Einkommens.
- Die Entschädigung wird basierend auf der aktuellsten Beitragsverfügung 2019 berechnet. Dazu wird das Jahreseinkommen mit 0,8 multipliziert und durch 360 geteilt.