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Abstimmung vom 28. September 2014

Empfehlung des EVS zur Abstimmung über die Einheitskrankenkasse

Der Zentralvorstand des EVS hat beschlossen, keine Empfehlung zur Abstimmung über die
Einheitskasse abzugeben.

Als Berufsverband vertritt der EVS die Interessen sowohl der Profession wie auch der Berufsausübenden, sowohl der Arbeitnehmerinnen wie auch der Arbeitgeber. Die unterschiedlichen Bedarfslagen lassen sich nicht in Form einer Abstimmungsempfeh-lung auf einen einzigen Nenner bringen. Der EVS ist verpflichtet, aus jeder nach der Abstimmung entstehenden Ausgangslage die optimalen Möglichkeiten für seine Ziel-gruppen zu schöpfen.

Für weitere Fragen stehen die Präsidentin Frau Iris Lüscher Forrer und der Geschäftsführer Herr André Bürki zur Verfügung.

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Abstimmung vom 18. Mai 2014

Ja zum Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung

Der Zentralvorstand des EVS unterstützt den Bundesbeschluss über die medizinische Grundversorgung.

Der Verfassungsartikel deckt alle Gesundheitsberufe in der Grundversorgung ab und ebnet so den Weg für zukunftsträchtige Versorgungsmodelle – auch für die Ergotherapie. Während der ursprüngliche Initiativtext der Initiative „Ja zur Hausarztmedizin“ nur auf die Hausarztmedizin zielte, ist der Verfassungsartikel breiter ausgerichtet. Die offene Formulierung schafft Raum für neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Pflegenden, medizinischen Praxisassistentinnen, Apothekern, Ergo- und PhysiotherapeutInnen, der Spitex und anderen Gesundheitsberufen. So sind Bund und Kantone verpflichtet, die medizinische Grundversorgung als Ganzes zu fördern. Dies dient der gesamten Bevölkerung.

Informationen BAG

                                                                                         
 

Gesundheitspersonalmangel

Die Weltgesundheitsversammlung hat im Mai 2010 einen ethischen Kodex zur Rekrutierung von Gesundheitspersonal verabschiedet. Diesem WHO-Kodex hat auch die Schweiz zugestimmt.
Aus dem WHO-Kodex leiten sich Verpflichtungen für die Schweiz ab, für deren Umsetzung sich die unterzeichnenden Organisationen des Manifestes einsetzen. Für uns steht fest, dass sich die Schweiz verstärkt für die Ausbildung und den Erhalt einer dem schweizerischen Bedarf entsprechenden Anzahl von Gesundheitsfachpersonen einsetzen muss. Der Mangel an Gesundheitspersonal muss hier in der Schweiz und nicht auf Kosten der ärmsten Länder behoben werden. Nur so kann dem Recht auf Gesundheit in der Schweiz und weltweit entsprochen werden.

Die Organisationen SBK und Netzwerk Medicus Mundi Schweiz (MMS) haben das Manifest  zusammen mit weiteren Organisationen formuliert. Der SVBG war in der Schlussphase ebenfalls in dem Projekt vertreten. Der EVS unterstützt dieses Manifest.

                                                                                         
 

Fallpauschalen / Tarifsysteme

Die Entwicklung der Fallpauschalen und der Tarifsysteme wird seit 2009 beobachtet und die Mitglieder regelmässig informiert, u.a:

  • Grundlageninformationen zu den Entwicklungen rundum SwissDRG und Empfehlungen für ErgotherapeutInnen in Akutspitälern, Psychiatrie und Rehabilitation (April 2010)
Für Fragen und Signale zum Thema steht folgende Mailadresse zur Verfügung: drg@ergotherapie.ch

 
Fallpauschalen in der Akutsomatik

Am 1.1.2012 wurden die SwissDRG in den Akutspitälern eingeführt. Eine Arbeitsgruppe des EVS hatte sich mit den SwissDRG- und den dazugehörigen CHOP-Listen auseinandergesetzt und eine Empfehlung erarbeitet. In Absprache mit den Mitgliedern des Schweizer Chef-ErgotherapeutInnen-Treffens  wurde ein Antrag auf Änderung des Codes zur Ergotherapie in der CHOP-Liste erarbeitet und Lobbying bei  den Aktionären der SwissDRG betrieben. Im Herbst 2011 hat die SGPMR mit Unterstützung der SGH, SGN und SGP einen Antrag auf Veränderung gestellt. Diesem Antrag wurde am 29.9.2011 zugestimmt und ans Bundesamt für Statistik weitergereicht. Leider wurde dieser Antrag dort 2012 abgelehnt.

Die Konsequenzen der Einführung der Fallpauschalen für die Ergotherapie  wurden jeweils im Frühling 2012 und 2013 mittels Umfragen ermittelt.  Bislang ergaben sich keine einheitlichen Tendenzen, die ein berufspolitisches Vorgehen durch den EVS erforderlich gemacht hätten. Aktuell (Winter 2013/14) arbeitet die Kommission Berufspolitik KBP in Zusammenarbeit mit dem Ethik- und Beschwerderat EBR an einer Argumentationshilfe für ErgotherapeutInnen zur Ablehnung geforderter, aber nicht indizierter Ergotherapie-Behandlungen.


Tarifsystem in der stationären Rehabilitation
SwissDRG AG hat die Entwicklung der Pauschalen für die stationäre Rehabilitation in 2011 delegiert an H+ und MTK. Erwartet wird die Einführung in 2015. Titel des Projektes: Schweizerisches Tarifsystem Rehabilitation. Der EVS wird die Entwicklung beobachten und eventuelle Schritte abstimmen.
Die FMH hat Ende 2012 einen interessanten Artikel zum neuen Tarifsystem in der Rehabilitation veröffentlicht (siehe rechte Spalte).
 

Tarifsystem in der Psychiatrie
SwissDRG AG hat die Entwicklung der Pauschalen für die Psychiatrie in 2011 delegiert an H+ und die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich. Erwartet wird die Übergabe im 2015. Titel des Projektes: Tarifsystem Psychiatrie (TARPSY). Der EVS wird die Entwicklung beobachten und eventuelle Schritte abstimmen.
Die FMH hat Ende 2012 einen interessanten Artikel zum neuen Tarifsystem in der Rehabilitation veröffentlicht (siehe rechte Spalte).

 


Allianz DRG Personal

Die schweizweite Einführung der Fallpauschalen  in der Akutsomatik per 1.1.2012 verstärkt den Wettbewerb im Gesundheitswesen. In der Folge führte dies in vielen Kantonen zu Sparmassnahmen in den Gesundheitsinstitutionen. Dieser zunehmende finanzielle Druck wird zwangsläufig an das Personal und die PatientInnen weitergegeben. Der EVS hat sich bereits im 2009 der Allianz DRG Personal angeschlossen. 15 Berufs- und Personalverbände versuchen gemeinsam mit koordinierten Aktionen und Vorstössen dieser drohenden Entwicklung entgegen zu treten.

Im Dezember 2009 wurde die DRG-Petition „Es braucht flankierende Massnahmen für PatientInnen und Personal“ eingereicht. Zielsetzung war die Qualität der Leistungen, die Arbeitsbedingungen und die Weiterbildungsmöglichkeiten für das Personal sicherzustellen, sowie wurde eine Begleitforschung gefordert, welche die Auswirkungen der DRG auf die Leistungserbringer und die Behandlungsqualität aufzeigen. Weiter Aktionen wie die nationale Postkartenaktion an Didier Burkhalter im Frühling 2011 und der Signaltag „Wir sind Sauer“ im September 2011 folgten.
Im 2012 wurden ein Erhebungsraster entwickelt und aufgeschaltet, mit dem Ziel Ereignisse mit möglichem Bezug zur neuen Spitalfinanzierung und / oder zu Sparmassnahmen zu erfassen.
Die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen weisen leider darauf hin, dass trotz den unternommenen politischen Bemühungen, diese Ziele nicht erreicht werden konnten.

Die Mitgliedschaft des EVS in der Allianz DRG Personal wird fortgesetzt.Die Allianz setzt sich für eine kostendeckende Spitalfinanzierung (Baserates) ein. Die aktuell festgelegten DRG führen unter anderem zu einem Druck auf die Personalkosten. Als konkretes Vorgehen wird eine Offenlegung dieses Rechnungsfehlers mit anschliessenden gesetzlichen Anpassungen in der nahen Zukunft anvisiert. Zudem sollen Überschüsse der neuen Spitalfinanzierung zukünftig zweckgebunden wieder in die Gesundheitsgrundversorgung einfliessen.
Zusätzlich soll mittels des bereits bestehenden Erhebungsrasters der Allianz die Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung auf das Personal ausführlich dokumentiert  und aufgearbeitet werden. Eine gezielte Veröffentlichung dieser Ergebnisse zu gegebener Zeit wird geplant.
 


Gesundheitsberufegesetz
Gesundheitspersonalmangel
Fallpauschalen / Tarifsysteme

EVS / ASE
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F +41 31 313 88 99

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