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Projekte

Mandat Gehhilfen (2016)


Rollator macht Schule:

Der Rollator ist ein Hilfsmittel, das sich aufgrund verschiedener praktischer Aspekte wachsender Beliebtheit erfreut. Eine sehr positive Entwicklung, denn Mobilität trägt zum Erhalt oder sogar der Wiedererlangung von Selbständigkeit, Lebensqualität und Lebensfreude bei. Allerdings zeigt sich die Bedienung der Gehhilfe als komplex und muss geübt sein. Gerade im Alter stellt das Bewältigen neuer Handlungs- und Bewegungsabläufe eine Herausforderung dar. Bis jetzt gibt es in der Schweiz kaum Schulungsangebote für Rollatornutzer.

Der ErgotherapeutInnen-Verband erteilte 2016 im Mandat "Gehhilfen" Barbara Mullis den Auftrag zur Mitarbeit an einer bfu-Ratgeberbroschüre zum selben Thema. Die Broschüre mit dem Titel "Gehhilfe als Gehilfe" ist im Februar 2017 erschienen. Durch diese Aufgabe ergaben sich Vernetzungen mit weiteren Partnern (Büro für Mobilität, bfu, Felix-Blatterspital, Rheumaliga, SRK...). Dies weckte Interesse am Thema und es entwickelten sich wertvolle Kontakte zu ähnlichen Projekten und möglichen Projektpartnern. Ziel des Mandats "Gehhilfen" ist die Erarbeitung einer interprofessionellen Weiterbildung für die Rollatorschulung, die vom EVS ab Herbst 2017 angeboten wird (hier finden Sie das Weiterbildungsprogramm des EVS). Ein weiteres Anliegen ist die Sensibilisierung der Bevölkerung um die Akzeptanz der Gehhilfe zu verbessern.

Medizinische Fachpersonen die eine Rollatorschulung absolvieren instruieren Rollatorfahrerinnen und -fahrer in Einzelbehandlungen oder Rollatorkursen um die zweckmässige Handhabung sowie die vielfältigen Möglichkeiten im Umgang mit der Gehhilfe zu üben und zu automatisieren. Mit Kräftigungs- und Gleichgewichtsübungen schaffen sie weitere Vorraussetzungen für den sicheren Umgang mit der Gehhilfe. Rollatortrainer kennen die Kriterien für die Modellauswahl, beraten Angehörige, arbeiten mit Seniorenorganisationen zusammen, leiten Rollator-fit, -tanz oder -wandergruppen.

Das Büro für Mobilität (bfm) organisiert bereits erfolgreich Rollatorkurse in Zusammenarbeit mit öffentlichen Verkehrsbetrieben in Bern, Neuenburg und Biel. In Kooperation mit dem EVS soll das Angebot auf die gesamte Schweiz ausgeweitet werden. Hier finden Sie weitere Informationen.

Eine aktuelle Pilotstudie der Universität Nürnberg zur "Machbarkeit eines Mobilitätstrainings für Rollatornutzer" bewertet die Machbarkeit und Effektivität des Rollatortrainings als positiv und legt Forschungsbemühungen zu diesem Thema nahe.

Haben Sie Interesse an diesem Thema, sich zu vernetzen oder an einer Rollatorschulung für Therapeuten teilzunehmen, dann melden sie sich bei Barbara Mullis unter rollatortraining@bluewin.ch

Die Ratgeberbroschüre für Gehhilfen der bfu können sie über den Shop des EVS oder im Internet bestellen: www.bfu.ch unter der Rubrik 'Bestellen'. 3.176 "Gehhilfe als Gehilfe"


Mandat Ergotherapie und Palliative Care (2016)

Palliative Care (PC) orientiert sich nicht an Diagnosen. Im Zentrum stehen das Wohlbefinden, die Selbstbestimmung und die  Selbstwirksamkeit des Patienten und seines Umfeldes. „Die Palliative Care beugt Leiden und Komplikationen vor. Sie schliesst medizinische Behandlungen, pflegerische Interventionen sowie psychologische, soziale und spirituelle Unterstützung mit ein.“ Leitlinie, Nationale Strategie Palliativ Care 2010-2012.

Gemäss WHO (2002), ist Palliative Care (PC) „…ein Ansatz, der die Lebensqualität von Patienten und ihren Familien verbessert, die sich mit Problemen konfrontiert sehen, die mit lebensbedrohlichen Erkrankungen verbunden sind. Dies geschieht durch die Verhütung und Linderung von Leidenszuständen, indem Schmerzen und andere Probleme (seien sie körperlicher, psychosozialer
oder spiritueller Art) frühzeitig entdeckt sowie korrekt untersucht und behandelt werden.“ Aufgrund der demografischen Entwicklung und der medizinischen Fortschritte nimmt die Anzahl chronisch kranker und multimorbider Menschen zu. PC bezieht sich dabei nicht ausschliesslich auf die terminale Phase einer schweren Erkrankung wie z.B. MS, Parkinson, ALS und Krebs. Sie ist bei Menschen jeglichen Alters möglich. Es wird prognostiziert, dass der PC-Patient der Zukunft multimorbid, alt, fragil und dement ist. Die führenden Akteure der PC postulieren, dass die Betreuung von chronisch Kranken mit starker sozialer Beteiligung wieder neu beseelt werden soll. PC-Patienten benötigen eine Perspektive: Der ‚Lebensplan‘ der Menschen wird im Rahmen der PC ins Zentrum der Versorgung gestellt. Die Patienten/Klientenzentrierung steht dabei im Fokus: Individuell, auf die jeweiligen Lebensumstände abgestimmt. Es geht dabei nicht mehr nur um medizinische Leistungen, sondern um eine umfassende, interprofessionelle Versorgung. Die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele der Betroffenen werden in die Versorgung miteinbezogen. Dabei wird das soziale Umfeld idealerweise, im Sinne eines erweiterten Klientenverständnisses in die Behandlung miteinbezogen.
Diese allgemein genannten Ziele rufen direkt nach einer Mitarbeit der Ergotherapie in der PC, handelt es sich doch um Kernaufgaben der Ergotherapie (ET). In der Romandie haben sich zum Thema Ergotherapie & Palliative Care bereits einzelne Arbeitsgruppen mit den Schwerpunkten Onkologie und Schmerzbehandlung gebildet.

Mit Brigitte Gysin konnte eine Mandatsträgerin gefunden werden welche aufgrund ihrer Tätigkeit als Gerontologin in einer grossen Langzeitinstitution mit verankerter PC und ihrer Vernetzung in der Schweizerischen Gerontologischen Gesellschaft (SGG) einen praktischen Bezug zur Thematik hat. Die Mandatsträgerin erhält vom EVS den Auftrag:

  • In der Arbeitsgruppe Ethik & Spiritualität der SGG sowie in der Arbeitsgruppe allgemeine PC einbringen der Sichtweise der Ergotherapie
  • Zusammenstellen von Netzwerkdaten, inkl. Vernetzung von bereits in diesem Tätigkeitsfeld aktiven  ErgotherapeutInnen
  • Erstellen einer Liste mit bereits vorhandenen Ausbildungen und deren Inhalt / Abschlüssen
  • Erstellen einer Liste mit Akteuren in der PC und Projektbeispielen
  • Verfassen einer schriftlichen Information zum Tätigkeitsfeld ET & PC für die Website und die Zeitschrift
  • Beschreibung des Tätigkeitsfeldes für ET’s mit dem Ziel der Sensibilisierung
  • Basierend auf den gesammelten Daten Erstellen einer Massnahmenplans als Grundlagendokument für das weitere strategische Vorgehen des EVS in diesem Tätigkeitsfeld, um die ET für dieses Tätigkeitsfeld zu sensibilisieren.
     

Haben Sie Fragen? Sind Sie an diesem Tätigkeitsfeld interessiert oder arbeiten Sie bereits darin?

Nutzen Sie den Austausch mit der Mandatsträgerin und nehmen Sie via bgysin@gmx.ch mit ihr Kontakt auf.

Ein wichtiger Link ist zudem www.palliative.ch

 


Mandat Ergotherapie in der Flüchtlingshilfe (2015)

Der aktuelle Flüchtlingsstrom hält die Welt in Atem. Jedes Land in Europa muss sich mit der Versorgung der Asylsuchenden auseinandersetzten, ob in der Versorgung von Flüchtenden an der Europäischen Grenze (Katastrophenhilfe), die Verteilung der Menschen auf und in den einzelnen Europäischen Ländern (Empfangs- und Übergangsheime), Integration von Menschen mit angenommenen Asylantrag und Umgang mit Menschen mit abgewiesenen Asylantrag.

Der weltweite Berufsverband der Ergotherapie (WFOT) ist auf das Problem des Flüchtlingsstrom aufmerksam geworden und hat mit einer Stellungnahme reagiert. International ist Ergotherapie im Bereich Flüchtlingshilfe in einigen Ländern integriert, es bestehen wissenschaftliche Untersuchungen, Spezialisierungskurse und wissenschaftlich basierte Behandlungsleitfäden, um die praktizierenden Ergotherapeuten weltweit in ihrer professionellen Arbeit zu unterstützen 1, 2.

Ergotherapie ist eine medizinische Leistung und wird in der Schweiz durch die Grundversicherung vergütet. Dennoch erhalten nur wenige Flüchtlinge ergotherapeutische Unterstützung. Die Ergotherapie ist in der Schweiz in der Regel nicht bei der Versorgung von Flüchtlingen integriert oder an Institutionen angegliedert.

Aus Sicht der Berufsentwicklung in der Schweiz besteht für die Ergotherapie im Tätigkeitsfeld Flüchtlingshilfe ein grosses Potential.

Ziele des politischen Mandats

  • Interessierte Ergotherapeutinnen sind in der Interessengruppe Flüchtlingshilfe vernetzt und können effizient Synergien zum weiteren Aufbau der Ergotherapie in der Flüchtlingshilfe nutzen.
  • Praktizierende Ergotherapeutinnen können auf evidenz-basierte Behandlungsleitfäden und - Therapiematerial zurückgreifen.
  • Die Ergotherapie sollte an einer Institution in der Flüchtlingshilfe exemplarisch integriert werden, um den Nutzen zu eruieren. Da die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Asylbewerben ein besonderes Problem darstellt, scheint ein Beginn in diesem Bereich sinnvoll. In der aktuellen Tagespresse wird immer wieder auf die schwierige Situation von asylsuchenden Kindern hingewiesen (Tagesanzeiger, S.1,-3, 08.10.2015).
  • Kontaktaufnahme mit relevanten Akteuren der Ergotherapie um das Potential der Ergotherapie in diesem Tätigkeitsfeld bekannter zu machen.

Referenzen
1 http://www.wfot.org/ResourceCentre.aspx, heruntergeladen am 08.07.2016
2 http://www.oofras.com/, heruntergeladen am 08.07.2016

Haben Sie Fragen? Sind Sie an diesem Tätigkeitsfeld interessiert oder arbeiten Sie bereits darin? Nutzen Sie den Austausch mit der Mandatsträgerin und nehmen Sie via E-Mail kim.roos@zhaw.ch Kontakt auf.

 

Nützliche Links

http://www.oofras.com/

 

Unterlagen Arbeitsgruppe

Mandat Ergotherapie und Sehbehinderung (2015)

Bis ins Jahr 2026 wird sich die Anzahl der Menschen mit einer Sehbehinderung verdoppeln. Die Auswirkungen auf der bio-psycho-sozialen Ebene der Betroffenen sind massiv (Verringerung der Selbständigkeit, Sturzgefährdung verdoppelt sich, genereller Einfluss auf die Lebensqualität).

Durch die Beratung von Fachpersonen und dem Erlernen von Strategien im Alltag, erhöht sich die Selbständigkeit der Betroffen und reduziert sich das Risiko an einer Depression zu erkranken um den Faktor 2.

Die Ergotherapie (ET) ist bereits in mehreren Ländern als führende Profession in diesem Tätigkeitsfeld fest etabliert.

Auch in der Romandie ist Ergotherapie und Sehbehinderung bereits gut verankert. Mehrere ET arbeiten auf öffentlichen Beratungsstellen. Die Tätigkeit im selbständigen Rahmen wird in der Romandie aktuell von 2 ErgotherapeutInnen angeboten. In der Deutschschweiz ist die Sensibilität der Ergotherapeuten für diesen Bereich bis anhin nur marginal vorhanden.

Erbrachte Leistungen im Bereich der Sehbehinderungen können über die Krankenkassen abgerechnet werden. Zudem eignet sich dieses Tätigkeitsfeld als weitere Möglichkeit um in der Gesundheitsförderung und Prävention Fuss zu fassen.

Mit Sylvie Moroszlay konnte ein in diesem Tätigkeitsfeld erfahrene und kompetente Mandatsträgerin gefunden werden. Die Mandatsträgerin erhält vom EVS den Auftrag:

  • Zusammenstellen von Netzwerkdaten von bereits in diesem Tätigkeitsfeld aktiven ErgotherapeutInnen
  • Erstellen einer Liste mit bereits vorhandenen Ausbildungen und deren Inhalt / Abschlüssen.
  • In Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen überprüfen von Wissensbedarf der ET in diesem Tätigkeitsgebiet
  • Verfassen einer schriftlichen Information zum Tätigkeitsfeld ET und Sehbehinderung für die Homepage.
  • Grundlagenpapier des Kompetenzzentrums für Sehbehinderung im Alter (KSiA) ergänzen mit Definition und Auflistung der Leistungen des ergotherapeutischen Tätigkeitsfeldes ET und Sehbehinderung, welches auch die Abgrenzung und Schnittstellen zur Pflege aufzeigt.
  • Basierend auf den gesammelten Daten erstellen eines Massnahmenplans als Grundlagendokument für das weitere strategische Vorgehen des EVS in diesem Tätigkeitsfeld, um die ET für dieses Tätigkeitsfeld zu sensibilisieren.

Haben Sie Fragen? Sind sie an diesem Tätigkeitsfeld interessiert oder arbeiten Sie bereits darin? Nutzen Sie den Austausch mit der Mandatsträgerin und nehmen Sie via E-Mail rehabilitation.visuelle@bluewin.ch Kontakt auf.

Low Vision Kampagne:
www.schlechtsehen-gutleben.ch/kampagne
 


Mandat Ergotherapie im Schulsetting (2015)

Im Rahmen der integrativen Schule besuchen auch Kinder mit speziellen Bedürfnissen die Regelschule. In der aktuellen organisatorischen Umsetzung ist die Ergotherapie (ET) trotz Bedarf ihrer Dienstleistung ungenügend im Schulsetting integriert. Eine Gruppe Ergotherapeutinnen aus dem Fachbereich Pädiatrie hat diese Thematik aufgegriffen mit der Zielsetzung, die Ergotherapie als Teil des primären Schulteams zu integrieren, um Kinder beim Ausführen von akademischen und nicht-akademischen Aktivitäten, sowie in der Partizipation im Schulalltag zu unterstützen. Die Projektgruppe ist mit Mitgliedern aus allen Sprachregionen der Schweiz vertreten.

Die Projektgruppe verfolgt folgende Zielsetzungen:

  • Aufzeigen des aktuellen Standes der Ergotherapie im Schulsetting in den verschiedenen geographischen und kulturellen Regionen der Schweiz.
  • Zusammenfassen von existierenden finanziellen Möglichkeiten der aktuellen ergotherapeutischen Praxis mit und in Schulen.
  • Aufzeigen, was die Ergotherapie zu einem inklusiven Schulsetting beitragen kann.
  • Schaffen von Kooperationen mit anderen im Schulsetting tätigen Fachpersonen.
  • Aufbau eines Netzwerkes von Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen (Schweiz und Ausland), die im Schulsetting tätig sind.
  • Zusammenarbeit und Austausch fördern.

Die Projektgruppe arbeitet auf selbständiger Basis. Um den Kontakt mit dem EVS sicherzustellen und um die Netzwerke des EVS nutzen zu können, hat Vera Kaelin als Mitglied der Projektgruppe die Aufgabe übernommen, diese Verbindungsfunktion im Rahmen dieses Mandates zu übernehmen.

Die Beteiligung des EVS an diesem Projekt folgt der Strategie 2012-2016:
"Neben der Sicherung der bestehenden Arbeitsgebiete ist die Entwicklung neuer Berufsfelder unterstützt."
Erläuterung: Der EVS setzt sich im Speziellen für die Bereiche Gesundheitsförderung & Prävention und (Re)Integration am Arbeitsplatz und in der Schule ein.

Haben Sie Fragen oder engagieren Sie sich bereits in diesem Tätigkeitsfeld und möchten sich vernetzen? Dann kontaktieren Sie gerne die Mandatsträgerin Vera Kaelin per Mail inclusive-schools@ergotherapie.ch .


Mandate Sturzprävention (2014)
Mandate Via Sturzprävention
Die Mitarbeit im Pilotprojet Via Sturzprävention des Kantons St. Gallen ist ein Folgeprojekt aus der AGP II (Alternsgerechte Gesundheitsförderung und Prävention), welches sich durch den Auftrag der Netzwerkbildung ergeben hat. Die Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung Schweiz, der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und der Rheumaliga beinhaltet viel Potential, das Wirken der Ergotherapie in diesen Kreisen bekannter zu machen und Türen für zukünftige gesundheitsfördernde Projekte zu öffnen.
 
Die Beteiligung des EVS an diesem Projekt folgt der Strategie 2012-2016:
Neben der Sicherung der bestehenden Arbeitsgebiete ist die Entwicklung neuer Berufsfelder unterstützt
Der EVS setzt sich im Speziellen für die Bereiche Gesundheitsförderung & Prävention und (Re)Integration am Arbeitsplatz und in der Schule ein.
 
Mandate Sturzprävention Romandie
Die Mandate Sturzprävention Romandie haben sich aus dem Pilotprojet Via Sturzprävention des Kantons St. Gallen entwickelt. Ziel ist, durch die Mitarbeit im interprofessionellen Netzwerk, die Sichtweise und Kompetenzen der Ergotherapie einzubringen.
Zudem sollen die ErgotherapeutInnen in der Romandie bezüglich dem Potential der Sturzprävention sensibilisiert werden.

 
Wünschen Sie sich mehr Informationen oder möchten Sie sich gerne vernetzen? Gerne dürfen Sie die MandatsträgerInnen kontaktieren:
 
Deutschschweiz:
Heidi Tischhauser (Verantwortliche praktische Umsetzung Pilotprojekt Via im Kanton St. Gallen) (info@ergobewegt.ch)
 
Romandie:
Sandra Droux (sandra.droux@gmail.com)

Forschungsempfehlungen (2013)

2013 wurden alle EVS-Gremien und Sektionen befragt, zu welchen Themen bzw. zu welcher Fragestellung es Ihrer Meinung nach wichtig wäre, Forschungsergebnisse zur Verfügung zu haben. Ziel war das Identifizieren des aktuellen Forschungsbedarfs in der Berufsgruppe. Es sollte eine Liste mit den Themen erstellt werden, zu denen Forschungsergebnisse aus berufspolitischer Sicht dringend benötigt würden. Diese sollte interessierten Forschenden zur Verfügung gestellt werden.

 

Alle eingegangenen Fragebogen wurden in einer Liste zusammengestellt und geordnet. Zusätzlich wurde eine schnelle, relativ oberflächliche Datenbanksuche durchgeführt, um die Themen zu identifizieren, zu denen Studien fehlen, und solche, zu denen zwar geforscht und publiziert wurde, die Ergebnisse aber in der Berufsgruppe nicht bekannt sind.

 

Ein grosser Teil der eingereichten Fragestellungen hat konkrete Interventionen und deren Wirksamkeit zum Inhalt. Bei den meisten Themen können augenscheinlich relevante Studien und Reviews sowie gratis auf dem Internet verfügbare Übersichtsarbeiten (wie CATs) und Bachelorabschlussarbeiten gefunden werden. Weitere Fragestellungen drehen sich um berufspolitische Themen, wie z.B. die Abgrenzung zu anderen Berufsgruppen oder sich verschlechternde Arbeitsbedingungen der ErgotherapeutInnen, sowie um das Thema Leitlinien.

 

Konkrete Forschungslücken konnten kaum aufgedeckt und eine Liste mit Forschungsempfehlungen des EVS nicht entwickelt werden. Im ausführlichen Abschlussbericht sind eine Tabelle mit allen eingereichten Fragestellungen, eine Auswertung dieser und zahlreiche Empfehlungen an den EVS enthalten.


Alternsgerechte Gesundheitsförderung und Prävention (2010-2013)
Projekt AGP I
Vom Sommer 2010 bis Frühling 2011 hat sich eine Projektgruppe intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Der Auftrag war, die Situation rundum dieses Thema in der Schweiz zu erfassen und aufgrund einer Bedarfsanalyse Vorschläge  für das weitere Vorgehen des EVS zu machen. Der (deutschsprachige) Abschlussbericht kann hier (siehe rechts) heruntergeladen werden.
 
Projekt AGP II
In einem Folgeprojekt unter dem Namen AGP II arbeitete eine neue Projektgruppe unter der Leitung von Ruth Walter seit 2012 an der Umsetzung der Vorschläge. Es ging unter anderem um die Sensibilisierung der ErgotherapeutInnen  für dieses Arbeitsgebiet sowie dem Aufzeigen von möglichen Tätigkeitsgebieten für die Ergotherapie. Unter anderem wurde das Projekt Tatkraft geprüft. Per Ende 2013 hat die Projektgruppe ihre Arbeit abgeschlossen.  Die Email Adresse projekt_agp@ergotherapie.ch bleibt für Anfragen und bei Interesse zu Netzwerkbildung weiterhin bestehen.

Weitere Informationen zum Wirken der AGP II sind im Projektbeschrieb sowie im Abschlussbericht ersichtlich (Dokumente siehe rechts).

Zum Abschluss ihrer Tätigkeit führt die AGP II in Zusammenarbeit mit der ZHAW am 15. Mai 2014 eine Tagung zum Thema Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen durch. Weitere Informationen sind unter diesem Link zu finden.

Als Folgeprojekt wurde von Seite des EVS Ruth Walter im Pilotprojekt VIA zum Thema Sturzprävention von Gesundheitsförderung Schweiz und dem Kanton St.Gallen mandatiert, um die Sichtweisen und Angebote der Ergotherapie einzubringen und die Umsetzung im Kanton St. Gallen zu begleiten.

DACHS-Projekt: Ergotherapie 2010
Unter dem Titel „Ergotherapie 2010 - Weiterentwicklung des Berufes und der Ausbildung im Bereich der Ergotherapie insbesondere in Bezug auf Gesundheitsförderung und Prävention unter Berücksichtigung von Arbeitsmarkt und Berufsbefähigung (employability)“ startete das so genannte „DACHS-Projekt“ im Dezember 2005. Es wurde von den Berufsverbänden von Deutschland (D), Oesterreich (A) und der Schweiz (CH) zusammen mit der Fachhochschule in Bozen/Südtirol (S) durchgeführt und durch den Europäischen Sozialfonds finanziert.

Als Resultate dieses Projektes entstanden u.a.:
  • Eine zukunftsgerichtete Beschreibung der Ergotherapie in Form einer Broschüre mit dem Titel „Ergotherapie, was bietet sie heute und in Zukunft?“ und eine dazugehörige Website
  • Empfehlungen für die Aus-, Fort- Weiterbildung und Forschung im Hinblick auf Gesundheitsförderung und Prävention,
  • Massnahmenpläne für die Umsetzung der Projekt-Resultate durch die Berufsverbände der beteiligten Länder.

Am 22./23. November 2013 hat das 2. Vier-Länder-Symposium zu Ergotherapie in Gesundheitsförderung und Prävention stattgefunden, organisiert von DVE, EVS, Ergotherapie Austria und Regionalgruppe Südtirol. Es ist ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zustande gekommen, mit zahlreichen Beiträgen von KollegInnen aus der Schweiz. Informationen finden Sie hier.
Im Jahr 2016 wird das nächste Symposium in der Schweiz stattfinden.


Frühintervention am Arbeitsplatz (2006-2008)
Die „Projektgruppe Frühintervention“ (PG) hatte den Auftrag, den IST-Zustand der Ergotherapie im Bereich der Frühintervention zu analysieren, Grundlagenwissen zu beschaffen und ein mögliches Leistungsangebot der Ergotherapie in der Frühintervention zu beschreiben.
Einen kurzen Schlussbericht zum Projekt finden Sie hier. Der ausführliche Schlussbericht mit umfangreichen Anhängen kann im Shop bestellt werden.

Eine Liste von Beschreibungen von Assessments, welche in diesem Bereich angewendet werden, finden Sie nebenstehend.

Neuer Finanzausgleich (NFA)
Die Kantone übernehmen ab 2012 die gesamte fachliche, rechtliche und finanzielle Verantwortung für die besondere Schulung von Kindern und Jugendlichen und für die sonderpädagogischen Massnahmen. Die IV bleibt zuständig für medizinisch-therapeutische Massnahmen. Es wurde ein Sonderpädagogik-Konkordat erarbeitet, welche die Rahmenbedingungen für Sonderschulkonzepte festlegt. Alle Kantone sind verpflichtet, bis Ende 2011 solche Sonderschulkonzepte zu entwickeln.
Der EVS unterstützt die Sektionen und Mitglieder, indem er ihnen Hintergrund-Informationen, Vorlagen und Stellungnahmen zur Verfügung stellt – siehe nebenstehende Dokumente. Eine Zusammenstellung der verwendeten Argumente finden Sie hier.

Kontakt: claudia.galli@ergotherapie.ch

Links:

Projekte in der Schweiz durch Studierende (Ergotherapie in der Flüchtlingshilfe)
Unterlagen Arbeitsgruppe (Ergotherapie in der Flüchtlingshilfe)
Ergotherapie und Sehbehinderung
Forschungsempfehlungen
Sturzprävention
bfu: Checklisten Wohnraumabklärung zu Hause
bfu: Checklisten Wohnraumabklärung in Institutionen
Altersgerechte Gesundheitsförderung und Prävention
Frühintervention
NFA Hintergrundinformationen
NFA Stellungnahmen
NFA Vorlagen
NFA Erfahrungen / Anregungen
DACHS-Projekt

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